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Urlaubsinsel Skiathos

Griechenland und die griechischen Inseln der Ägäis sind Sinnbilder für Urlaubsfreuden voller strahlend blauem Himmel. Badespaß im glasklaren Meer ist genauso inklusive wie die Atmosphäre von antiker Kultur und großen Mythen. Diese einzigartige Mischung hat Griechenland zu einem der beliebtesten Reiseziele weltweit gemacht – für manche Menschen schon zu beliebt, denn große Touristenströme sind nicht jedermanns Sache. Ihnen kann Griechenland aber auch unberührte, ursprüngliche Gegenden anbieten, voller natürlichem Charme und mit allen Attributen, die die Region auszeichnen. Die Insel Skiathos, Teil der Nördlichen Sporaden, ist so ein besonderes Fleckchen Griechenland.

Ein kleiner, aber feiner Filmstar

Skiathos passt flächenmäßig ungefähr 19 mal in Deutschlands Hauptstadt Berlin. Konkret bedeutet dies eine Länge von circa 11 Kilometern und eine Breite von lediglich 4 Kilometern. Auf dem kleinen Eiland leben nur knapp über 6.000 Menschen, davon fast 90% in Skiathos Stadt. Die weiteren Dörfer zählen selten mehr als 100 Einwohner. Über einen Flughafen verfügt die Insel dennoch, auch wenn dieser sich mit sehr kurzer Landebahn den Gegebenheiten anpassen muss. Flugverbindungen aus Deutschland enden hier in einem spektakulären, flachen Anflug über den Wassern der tiefblauen Ägäis.

Auch bei der Anreise mit einer der Fähren präsentiert sich die Insel sofort mit ihrer markanten Silhouette, geprägt von einem bewaldeten Bergzug, dessen Spitze, der Karafiltsanakia, sich auf 433 Meter erhebt. Spätestens dann werden viele das kleine Schmuckstück wiedererkennen, denn mit seinem unverwechselbaren Charme hat Skiathos die Produzenten des Kassenschlagers „Mamma Mia!“ so nachhaltig beeindruckt, dass sie die Insel zur Filmkulisse machten. Mit viel Flair liefert Skiathos die perfekte Umgebung für die strahlende Heiterkeit der Musical-Verfilmung und wer heute über die Insel streift, wird oft von dem Gefühl beschlichen werden, dass Meryl Streep oder Pierce Brosnan direkt hinter der nächsten Häuserecke oder im Olivenhain auftauchen könnten.

Inmitten der Geschichte von Skiathos

Wenige Länder werden so eindeutig mit alter Geschichte verbunden, wie die griechische Wiege europäischer Kultur. Und auch Skiathos kann auf mehrere Jahrtausende an Historie zurückblicken. Anonyme Reiseberichte erwähnen die Insel erstmals um 1100 v.Chr. und sehen sie unter thrakischem Einfluss. In den folgenden Jahrhunderten wächst die Zugehörigkeit zu den aufkommenden griechischen Stadtstaaten und insbesondere den Athenern wird man auf Skiathos lange verbunden bleiben. In zwei Allianzen profitiert die Insel von deren Aufblühen, muss aber auch die Niederlagen gegen Sparta und die Makedonier Philipps II. erleiden. Skiathos wird zum Spielball in den Auseinandersetzungen mit dem Römischen Reich, um 200 v. Chr. von Philipp V. sogar komplett zerstört und gerät in den folgenden Jahrhunderten in den Einflussbereich der jeweils dominierende Mächte Südeuropas: das Zepter der Macht wechselt von Rom, Byzanz und Venedig schließlich in die Hände der Türken. Im griechischen Unabhängigkeitskrieg nahm Skiathos über 30.000 Flüchtlinge auf und wurde 1829 mit dem Londoner Vertrag endgültig Bestandteil des neuen, unabhängigen Griechenlands.

Ein Streifzug durch Skiathos

Enge, steingepflasterte Gassen mit kleinen, zweistöckigen Häusern prägen das Bild von Skiathos Stadt und den kleinen Dörfern. Große Teile des Hauptortes wurden im 19. Jahrhundert neu errichtet und schmiegen sich um den kleinen Hafen. Tradition und Kultur werden hier nicht nur spürbar, wenn die Menschen ihre inseltypische Tracht anlegen oder die eigene Folklore tanzen. Unmittelbar an die Stadt schließt sich die Halbinsel Bourtzi mit verträumten, schattenspendenden Pinienwäldern und herrlichem Ausblick an. Wer die alte Festung im Norden der Insel, zum Schutz vor Piraten im 14. Jahrhundert errichtet, ausgiebig besichtigt hat, kann sich im Süden an den traumhaften Sandstränden entspannen. Insbesondere der "Chrisi Ammos“ , der goldene Sand von Koukounaries, umgeben von dichtem Wald und tiefblauem, kristallklarem Wasser ist weit über die Inselgrenzen bekannt. Nur eines von vielen wundervollen Glanzlichtern, welche Skiathos seinen Besuchern anbietet und mit denen die Insel jeden Urlaub zur unvergesslichen Erinnerung macht.